Studientag der AVL: "Lost in translation? Inter-, Cross- und Transmediales Erzählen"
Studientag der AVL: "Lost in translation? Inter-, Cross- und Transmediales Erzählen"
Prof. Dr. Michael Scheffel
Lehrstuhl für Allgemeine Literaturwissenschaft und Neuere deutsche Literaturgeschichte
Sekretariat: Sekretariat Scheffel
Seit dem 1.3.2024 ist Herr Prof. Dr. Michael Scheffel im Ruhestand.
Sie erreichen ihn unter der E-Mailadresse scheffel[at]uni-wuppertal.de.
Anmeldung zu Sprechstunden o.ä.: bitte telefonisch oder per Mail bei Frau Grothgar (Sekretariat Scheffel).
Michael Scheffel, geboren 1958 in Frankfurt/M., Abitur 1976 ebd., Studium generale am Leibniz Kolleg, Tübingen; Studium der Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte in Tübingen, Tours und Göttingen. Licence de lettres modernes, Tours 1981; 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien, Göttingen 1983; Dr. phil., Göttingen 1988 (Magischer Realismus. Die Geschichte eines Begriffes und ein Versuch seiner Bestimmung. Tübingen 1990); Habilitation, Göttingen 1995 (Formen selbstreflexiven Erzählens. Eine Typologie und sechs exemplarische Analysen. Tübingen 1997. link).
Nach Hochschulassistenz und DFG-Habilitandenstipendium Mitarbeiter des Sonderforschungsbereichs („Internationalität nationaler Literaturen“) sowie Privatdozent und apl. Professor an der Georg-August-Universität Göttingen.
Lehrtätigkeit u.a. an den Universitäten von Birmingham, Coimbra, Dublin, Frankfurt/M., Göttingen, Lissabon, Pècs, Peking und Szeged; seit März 2002 Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal.
Seit 2008 Prorektor für Forschung, Drittmittel und Graduiertenförderung an der Bergischen Universität Wuppertal.
Von 1987 bis 1997 regelmäßige Tätigkeit für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bzw. der Süddeutschen Zeitung sowie die Literaturredaktion des NDR; seit 1991 Redakteur der Zeitschrift Text + Kritik (http://www.etk-muenchen.de); von 1999 bis 2003 regelmäßige Beiträge für die „Göttinger Sieben“ (monatlich erscheinende Literaturtips im Internet).
Seit 2000 als „auswärtiger kooperierender Experte“ Mitglied der Forschergruppe „Narratologie“ am Fachbereich Sprachwissenschaften der Universität Hamburg; heute eingegliedert in das „Interdisziplinäre Centrum für Narratologie (ICN)“ (http://www.icn.uni-hamburg.de).
Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Reihe Narratologia (de Gruyter; Hg. Fotis Jannidis, Matías Martínez, John Pier und Wolf Schmid); Mitherausgeber der Reihe Allgemeine Literaturwissenschaft – Wuppertaler Schriften (Erich Schmidt Verlag; zus. mit Ulrich Ernst, Dietrich Weber und Rüdiger Zymner), der Schriftenreihe Literaturwissenschaft (Wissenschaftlicher Verlag Trier; zus. mit Heinz Kosok, Katharina Rennhak und Heinz Rölleke) und von Diegesis. Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung/Inderdisciplinary E_Journal for Narrative Research (zus. mit Matei Chihaia, Sandra Heinen, Matías Martínez, Katharina Rennhak und Roy Sommer).
Seit 2012 zusammen mit Wolfgang Lukas Leiter der Wuppertaler Arbeitsstelle des in Kooperation mit der Universität Cambridge (UK), der Cambridge University Library und dem Deutschen Literaturarchiv Marbach sowie mit dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften der Universität Trier durchgeführten und im Akademienprogramm geförderten Forschungsprojekts „Arthur Schnitzler: Digitale historisch-kritische Edition (Werke 1905 bis 1931)“ (www.arthur-schnitzler.de).
I. SELBSTSTÄNDIGE VERÖFFENTLICHUNGEN
Monografien:
Übersetzungen und Herausgaben
Herausgaben
Rezension:
II. DIGITALE HISTORISCH-KRITISCHE EDITIONEN
III. AUFSÄTZE IN BÜCHERN UND ZEITSCHRIFTEN
Erzähler. In: Theodor Fontane Handbuch. Hrsg. v. Rolf Parr u.a. Berlin/Boston, 2023, Bd. 2, S. 930-936.
Anhang (Bio-Bibliographische Angaben, Anmerkungen und Nachwort). In: Kurzprosa um 1900. Reclam Verlag. Ditzingen 2023, S. 211-276.
Besonderheiten des Erzählens. In: Kästner Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Hrsg. v. Stefan Neuhaus. Metzler Verlag. Stuttgart/Weimar 2023, S. 345-351.
Noch einmal: Zur Frage der Erzählkonstruktion und Deutung von Leo Perutz' Roman 'Zwischen neun und neun'. In: Unter drommetenrotem Himmel. Geschichte, Fiktion, Identität im Werk von Leo Perutz. Hrsg. v. Attila Bombitz, Márta Horváth, Szilvia Ritz. Österreich-Studien Szeged. Praesens Verlag. Wien 2024, S. 105-118.
'Und vor allem viel Theater' - Fontanes 'Graf Petöfy' als erzähltes Stück von der (Ent-)Theatralisierung des Lebens. In: 'Apparat und Inscenierung'. Eine Tagung zum Werk von Theodor Fontane. Hrsg. v. Detlef Haberland u. Erszébet Szabó. Georg Olms Verlag. Baden-Baden 2024, S. 259-273.
Zusammen mit Christoph Jürgensen: Vorwort. In: Günter Grass Handbuch. Hrsg. v. M.S. u. C.J. de Gruyter. Berlin/Boston 2025, S. V-VII.
Die Blechtrommel (1959). In: Günter Grass Handbuch. Hrsg. v. M.S. u. C.J. de Gruyter. Berlin/Boston 2025, S. 27-44.
Essays und Reden. In: In: Günter Grass Handbuch. Hrsg. v. M.S. u. C.J. de Gruyter. Berlin/Boston 2025, S. 357-365.
Zeit. In: Zauberberg-Handbuch. Hrsg. v. Anke Detken, Tom Kindt, Kai Sina. Metzler Verlag. Berlin 2025, S. 39-50.
'Einsinniges Erzählen?' Fragen der Sinnbildung in zwei Lebensgeschichten von Franz Kafka und Arthur Schnitzler. In: Figuren, Perspektiven, Kompositionen. Aspekte von Kafkas Erzählwelten. Hrsg. v. Károly Csúri, Joachim Jacob, Csilla Mihály. Metzler Verlag. Berlin 2025, 153-165.
In der Wirtsstube 'Zum Grünen Kakadu' - Unter- und Halbwelten bei Arthur Schnitzler. In: Topografien der 'Abweichung'. Urbane Subkulturen in Literatur und Film des frühen 20. Jahrhunderts. Hrsg. v. Wolfgang Lukas, Anne-Rose Meyer, Rüdiger Nutt-Kofoth. Rombach Wissenschaft. Baden-Baden 2025, S. 105-119.
Bilder aus Prag? Phantastik und Zeitreflexion in Auguste Hauschners 'Der Tod des Löwen' (1916) und Leo Perutz' 'Nachts unter der steinernen Brücke' (1953). In: 'Ein irrender Mensch mit dem anderen'. Zum literarischen Werk Auguste Hauschners (1850-1924). Hrsg. v. Bettina Bannasch u. Markéta Balcarová. Wallstein Verlag, Göttingen 2025, S. 64-78.
Nachwort. In: Arthur Schnitzler: Fräulein Else. Kommentierte Schnitzler Studienausgabe. Hrsg. v. M.S. Wallstein Verlag, Göttingen 2025, S.111-125.
Nachwort. In: Arthur Schnitzler: Doktor Gräsler, Badearzt. Kommentierte Schnitzler Studienausgabe. Hrsg. v. M.S. Wallstein Verlag, Göttingen 2025, S.163-184.
'In Geschichten verstrickt' oder 'Was würde aus all dem Heldentum, wenn es keine Spiegel gäbe? Menschen und ihre nicht immer alltäglichen Geschichten in Gabriele Tergits 'Reportagen aus den Gerichten'. In: Alltag erzählen. Narrative Dimensionen des Gewöhnlichen. Hrsg. v. Sabrina Huber, Christian Klein, Antonius Weixler Metzler Verlag. Berlin 2025, S. 107-120..
Warum nicht Erster sein wollen? Zu Kafkas frühem Prosastück 'Zum Nachdenken für Herrenreiter' und der Frage des Verstehens. In: Kafkas Diagnostik der Moderne. Hrsg. v. Markus E. Hodec u. Jan David Schenk. Onomato Verlag. Düsseldorf 2025, S. 183-201.
Nachwort. In: Thomas Mann: Der Tod in Venedig. Hrsg. v. M.S. Reclam Verlag. Ditzingen 2026, S. 129-143.
IV. LEXIKONARTIKEL
V. KLEINERE BEITRÄGE UND REZENSIONEN
Hulla a jégszekrényben (Martin Grzimek: Die Beschattung). (Übersetzung ins Ungarische von Tandori Dezsö). In: Nagyvilág, Juli 1990, S. 1089f.
Seit 2012 zusammen mit Wolfgang Lukas Leiter der Wuppertaler Arbeitsstelle des in Kooperation mit der Universität Cambridge (UK), der Cambridge University Library und dem Deutschen Literaturarchiv Marbach sowie mit dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften der Universität Trier durchgeführten, im Akademienprogramm geförderten und von der Cambridge
University Library gehosteten Editionsprojekts „Arthur Schnitzler: Digitale historisch-kritische Edition (Werke 1905 bis 1931)“ (www.arthur-schnitzler.de).
Realismus und Frühe Moderne; Formen metafiktionaler Literatur; Narratologie und Fiktionalitätstheorie.
HABILITATIONEN:
PROMOTIONEN: